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DSC Forst „Wald“ · verborgenes Industrieerbe in der Natur
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Stellungskämpfe bis 16. April

Stellungskrieg an der Neiße bis 15. April 1945, Evakuierung und quellenkritische Prüfung von „Festung Forst“.

Die Neiße als Frontlinie

Von Ende Februar bis Mitte April standen sich die Kräfte an der Neiße gegenüber. Beschuss, Aufklärung, Stellungsbau, Evakuierung und Vorbereitung von Übergängen prägten die Wochen.

„Festung Forst“

Michelmann nennt eine Erklärung zur Festung Ende März, verweist aber auf Ihlo/Scholze 1972. Ein ursprünglicher Wehrmachtsbefehl wurde in dieser Recherche nicht gefunden.

Recherche-Stand: Verteidigungsvorbereitungen, Evakuierung und schwere Kämpfe sind belegt; der formale Festungsbefehl bleibt offen.

Anfang April

Die Sekundärliteratur beschreibt eine weitgehend evakuierte Stadt, während Erinnerungen von kurzen Rückkehrversuchen berichten. Beide Ebenen werden getrennt dargestellt.

Quellen und Quellenkritik

Quellen
Stadt Forst (Lausitz) - Material „Grenzrose“Städtische Quelle: 14.02.1945 sowjetische Panzer am Ostufer zwischen Jähnsdorf und der Brücke bei Sacro; am 16.04 Beginn der Großoffensive und Neiße-Übergang nördlich der Gedenkstätte.
Quellen
Jeannette Michelmann - Dissertation zum kommunalen Neubeginn 1945Wissenschaftliche Sekundärquelle: Front an der Neiße seit Mitte Februar, Evakuierung, Kämpfe 16.-18.04 und Zerstörungen. Die Aussage zur Erklärung von Forst zur „Festung“ Ende März stützt sich dort auf spätere Literatur (Ihlo/Scholze 1972), nicht auf einen hier aufgefundenen Wehrmachtsbefehl.
Quellen
Zeitzeugen Forst - „Mein Vater und meine Mutter Forst 1945“Familiäre Erinnerung an Evakuierung und den Versuch einer Rückkehr Anfang April. Deutlich als persönliche Erinnerung gekennzeichnet.