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DSC Forst „Wald“ · verborgenes Industrieerbe in der Natur
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Die Ruhe vor dem Sturm

Forst im Januar und in der ersten Februarhälfte 1945: Rüstungsproduktion, Flüchtlinge und das Herannahen der Front.

Januar und erste Februarhälfte

„Ruhe“ ist ein relativer Begriff. Die Rüstungsproduktion lief weiter, Flüchtlinge zogen durch die Stadt und die Verteidigung wurde vorbereitet. Der Gegensatz besteht zwischen dem noch funktionierenden Hinterland und dem plötzlichen Erreichen der Neiße durch die Front.

Quellenfakt: G.E.O.S. verzeichnet 6.268,8 t Pulverproduktion von 09.1944 bis 01.1945.

Flüchtlinge und Forst-Berge

Die lokale Chronologie von Zeitzeugen Forst beschreibt im Januar Flüchtlingstrecks auf der Pförtener Straße. Sie dient als lokale Erinnerungsschicht, nicht als operatives Dokument.

14. Februar

Die Stadt Forst dokumentiert sowjetische Panzer am Ostufer zwischen Jähnsdorf und Sacro. Damit war die unmittelbare Umgebung von Forst spätestens Mitte Februar Frontgebiet.

Quellen und Quellenkritik

Quellen
Pamyat Naroda - Niederschlesische OperationOperativer Kontext für Februar 1945: Vormarsch der 1. Ukrainischen Front bis an die Neiße.
Quellen
Stadt Forst (Lausitz) - Material „Grenzrose“Städtische Quelle: 14.02.1945 sowjetische Panzer am Ostufer zwischen Jähnsdorf und der Brücke bei Sacro; am 16.04 Beginn der Großoffensive und Neiße-Übergang nördlich der Gedenkstätte.
Quellen
Zeitzeugen Forst - lokale Chronologie „Als der Krieg nach Forst kam“Lokale Erinnerungs- und Bildchronologie zu Flüchtlingen, Beschuss Ende Februar, Brand von St. Nikolai und Zerstörung der Lange Brücke. Als lokale Quelle gekennzeichnet, nicht gleichrangig mit einem KTB.