Die Division an der Neiße
Im März 1945 hielt die 106. Schützendivision Stellungen am Ostufer der Lausitzer Neiße gegenüber Forst. Die Meldungen beschreiben einen städtischen und flussnahen Frontabschnitt mit Brücken, Deichen, dem östlichen Forst, Berge und Scheuno. Über Wochen dominierten Beobachtung, Stellungsbau, Scharfschützen- und Artillerietätigkeit sowie begrenzte Aufklärungsvorstöße.
Gliederung und Aufgaben

Chronologie
Deutscher Gegenangriff
Ein durch Artillerie und gepanzerte Fahrzeuge unterstützter Angriff auf das 188. Regiment wurde nach etwa einer Stunde abgewehrt. Verlustzahlen werden als Eigenmeldung der Einheit behandelt.
Befehl Nr. 069
Das Divisionskommando verlangte lückenlose Beobachtung, ausgebaute Stellungen und eine systematische Erkundung der deutschen Befestigungen.
Brücken, Forst und Scheuno
Die Regimenter erhielten klar abgegrenzte Abschnitte; Artillerie sollte Reservenbewegungen sperren und Gegenbatteriefeuer führen.
Gewaltsame Aufklärung
Ein Bataillon des 188. Regiments überschritt die Neiße, um Feuerstellungen und Hindernisse vor dem Großangriff zu erkunden.
Beginn der Berliner Operation
Nach Artillerievorbereitung begann der Übergang über die Neiße. Die Unterlagen verbinden taktische Befehle, Pionierarbeit und Beobachtungsberichte zu einem detaillierten Bild.
Quellenkritik
Ortsnamen werden in den Dokumenten oft phonetisch oder in wechselnder Schreibweise wiedergegeben. Verlust- und Erfolgszahlen sind Meldungen der eigenen Truppe und keine unabhängig bestätigten Statistiken. Unklare Lesarten werden nicht stillschweigend ergänzt.
Pamyat Naroda – sowjetische GefechtsunterlagenBefehle, Meldungen und Kartenskizzen der 106. Schützendivision.

