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Fundacja Rokita · Niederlausitz

DSC Forst „Wald”Geschichte des ehemaligen Deutsche-Sprengchemie-Komplexes in Forst

Die Geschichte der versteckten Industrieanlage - von der Planung über die technische Infrastruktur bis zur sowjetischen Demontage nach Kriegsende.

Walzwerk mit Beregnungsanlage und Fotozelle in DSC Forst
Geschichte
der Menschen
der Orte
der Spuren
Walzwerk in DSC Forst. Das Foto zeigt das Walzenpaar sowie die oberhalb angeordnete Beregnungsanlage und Fotozelle. Aufnahme aus den Beständen der Fundacja Rokita; der vollständige Originalausschnitt wird ohne Beschnitt gezeigt.
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1938 Boden- und Wasseruntersuchungen
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Mai 1939 Baubeginn
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336,4 ha Fläche des Komplexes
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ok. 400 Bauten - Orientierungswert
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2 Werksteile Werk I und Werk II
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~38 km Werkbahn
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~70 km Betonstraßen

Wie entstand das Werk?

Der Standort Forst entstand innerhalb eines komplexen Rüstungssystems. MONTAN, WASAG und Deutsche Sprengchemie erfüllten unterschiedliche Funktionen bei Eigentum, Technologie und Betrieb.

Nach Untersuchungen ab 1938 entstand ein weitläufiges, in den Wald eingebettetes Werk mit zwei Hauptteilen, eigenem Bahnnetz, Straßen, Wasserversorgung, Energieanlagen und Werkstätten.

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DSC Forst „Wald”
Deckname und Waldlage erleichterten die räumliche Trennung der Anlage.

Wie funktionierte das MONTAN-System?

Schema der Beziehungen MONTAN, WASAG und Deutsche Sprengchemie
Vereinfachtes Organisationsschema der Beziehungen zwischen staatlichem Rüstungssystem, MONTAN, WASAG und Deutsche Sprengchemie. Die redaktionelle Grafik erklärt die Struktur und reproduziert kein einzelnes Archivdokument.

Eine Fabrik wie eine kleine Stadt

Nach Untersuchungen ab 1938 entstand ein weitläufiges, in den Wald eingebettetes Werk mit zwei Hauptteilen, eigenem Bahnnetz, Straßen, Wasserversorgung, Energieanlagen und Werkstätten.

336,4 ha Fläche
28 Brunnen
~38 km Gleise
~70 km Straßen
Laufstege in einem Kesselhausgebäude von DSC Forst
Teil der technischen Infrastruktur von DSC Forst: Metallstege und Verkehrswege im Bereich eines Kesselhausgebäudes. Foto aus den Beständen der Fundacja Rokita.

Wie verlief die POL-Produktion?

Die Website erklärt den funktionalen Ablauf der POL-Produktion historisch und allgemeinverständlich, ohne Rezepturen oder operative Parameter zu veröffentlichen.

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Das Schema ist didaktisch und enthält weder Betriebsparameter noch Arbeitsanweisungen.

Vereinfachter Produktionsablauf

Funktionsschema der POL-Pulverproduktion in DSC Forst
Vereinfachtes Funktionsschema der POL-Pulverproduktion: von Rohstoffvorbereitung, Mischen, Entwässern und Formen bis zu Trocknen, Schneiden, Sortieren, Kontrolle und Verpackung. Das Schema ist didaktisch und enthält keine Rezepturen oder Betriebsparameter.

Wichtige Maschinen und Endbearbeitung

Der sowjetische GKO-Beschluss Nr. 8609 ss nennt unter anderem 72 Goldner-Grimm-Pressen, 120 Walzen, 16 Krause-Revolvermaschinen sowie Ausrüstung von vier Nitrierabteilungen.

Wenn kein verlässlich identifiziertes Foto der in Forst eingesetzten Maschine vorliegt, verwendet die Seite eindeutig gekennzeichnete Rekonstruktionen statt falscher Archivzuordnungen.

Anschauliche Rekonstruktion einer Goldner-Grimm-Systempresse
Anschauliche Rekonstruktion einer schweren Presse. Der GKO-Beschluss Nr. 8609 ss nennt 72 Pressen des Systems Goldner-Grimm zur Demontage im Werk bei Forst; das genaue in DSC Forst eingesetzte Modell ist bislang nicht durch ein Quellenfoto gesichert.

Goldner-Grimm-Pressen

72 im GKO-Beschluss Nr. 8609 ss genannte Pressen.

Anschauliche Rekonstruktion
Anschauliche Rekonstruktion einer Krause-Revolvermaschine
Anschauliche Rekonstruktion einer Revolvermaschine. Der GKO-Beschluss Nr. 8609 ss nennt 16 Maschinen der Firma Krause zur Demontage; die Grafik ist kein Foto eines konkreten Exemplars aus DSC Forst.

Krause-Maschinen

16 im GKO-Beschluss Nr. 8609 ss genannte Revolvermaschinen.

Anschauliche Rekonstruktion

1945 und die Demontage

Der sowjetische GKO-Beschluss Nr. 8609 ss nennt unter anderem 72 Goldner-Grimm-Pressen, 120 Walzen, 16 Krause-Revolvermaschinen sowie Ausrüstung von vier Nitrierabteilungen.

Dokumentenanalyse lesen →
Was wissen wir heute?

Die Quelle bestätigt einen organisierten Demontageplan, beweist für sich allein jedoch nicht, dass jede aufgeführte Maschine ihren Bestimmungsort erreichte.

Unterseiten DSC Forst

Quellen →
1945 – Festung Forst bleibt ein eigener Bereich
Die militärischen Ereignisse stehen mit dem Werk in Zusammenhang, bleiben jedoch in einem eigenen historischen Modul.
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Zwangsarbeit — eigener Bereich
Dokumente, Lager und Zeugnisse aus Forst, Scheuno und Döbern.
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Quellen und Forschungsstand

Die Seite verbindet Archivunterlagen, Felddokumentation, alliierte und sowjetische Quellen sowie Bildmaterial.

Alte G.E.O.S.-Scans wurden durch eigene Grafiken und eindeutig gekennzeichnete Rekonstruktionen ersetzt.